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Pro-Tipps: Besserer Karriereseiten-Content – auch ohne Marketing-Expertise

Sie sind weder ein Web-Experte noch ein Marketing-Spezialist. Sie sind Recruiter, Talent Acquisition Manager oder Employer Branding Manager. Dennoch können Sie den Inhalt Ihrer Karriereseite ganz einfach verbessern und so die Conversion Rate steigern. Sie müssen nur ein paar Tipps befolgen, die Marketing-Experten täglich anwenden. Jetzt sind Sie an der Reihe!
Pro-Tipps: Besserer Karriereseiten-Content – auch ohne Marketing-Expertise

Jeder Beruf erfordert besondere Fähigkeiten. Sie werden wahrscheinlich nie eine E-Commerce-Website mit mehreren tausend Unterseiten oder eine von vorne bis hinten durchdesignte und komplexe Unternehmens-Website erstellen können. Und das brauchen Sie auch nicht! Sie brauchen eine Karriereseite, die überzeugt und aus Besucher:innen Bewerber:innen macht. Zwei Dinge bringen Sie in eine gute Ausgangsposition:

  • ein Werkzeug, das Ihre (wahrscheinlich) fehlenden Kenntnisse in Web-Entwicklung und im Web-Design ausgleicht, damit Sie den technischen Teil Ihrer Karriereseite leicht selbst verwalten können. Dieses Tool ist ein CMS (Content Management System).
  • Praxistipps zur Erstellung (und Aktualisierung) von gutem Content, zugeschnitten auf Ihre Zielgruppen, für mehr Bekanntheit, Attraktivität und letztendlich bessere Conversion.

Good News! Wir haben diese Tipps für Sie zusammengefasst.

Was? Warum? Für wen? Fragen rund um Karriereseiten-Content.

Der erste Tipp, den Sie beachten sollten, lautet: Jeder produzierte Inhalt (ebenso wie jede veröffentlichte Seite) muss ein Ziel haben und auf einen konkreten Bedarf Ihrer Besucher:innen reagieren.

Sollten Sie jemals eine interne Anfrage erhalten, diese oder jene Information zu veröffentlichen, ohne dass es einen relevanten Grund dafür gibt: Lassen Sie es!. Eine Karriereseite ist im Grunde eine Seite, die potenzielle Kandidat:innen dazu bringen soll, ihren Karriereweg in Ihrem Unternehmen fortzusetzen. Das muss die Zielsetzung hinter jeder einzelnen Unterseite Ihrer Karriere-Website sein. Eine reine Selbstdarstellung erfüllt diesen Zweck nicht – es sei denn, Sie legen den Fokus auf die Aspekte, die für potenzielle Mitarbeitende spannend sind.

Zielgruppen & Karriereseite: Die Sache mit dem Wurm, dem Fisch und dem Angler

Um herauszufinden, was Ihre Besucher:innen interessiert, müssen Sie sie erst einmal kennen. Sie können natürlich nicht bei jedem Website Visitor mit der Tür ins Haus fallen. Aber Sie könnne die verschiedenen Talente, mit denen Sie in Kontakt treten, mithilfe von automatisch versendeten Formularen nach ihrer Meinung fragen:

  • Fragen Sie diejenigen, die sich über Ihre Karriereseite beworben haben, nach den positiven Aspekten und Verbesserungsmöglichkeiten Ihrer Seite.
  • Fragen Sie diejenigen, die auf anderen Wegen zu Ihrem Talent Pool gekommen sind, welche Informationen sie auf einer Karriereseite erwarten, welche Anforderungen sie an die Webnavigation stellen usw.
  • Kleiner Exkurs zur Benutzerfreundlichkeit: Fragen Sie diejenigen, die den Bewerbungsprozess abgebrochen haben, nach dem Grund dafür…

Kurz gesagt: Versetzen Sie sich in die Lage der Besucher:innen! Sie werden wissen, welche Themen Sie ansprechen sollten (und welche nicht). Wenn Sie die Antworten analysieren, werden Sie auch sehen, dass jeder wahrscheinlich andere Wünsche und Bedürfnisse hat. Sie werden mehrere „Zielgruppen“ erkennen, d. h. verschiedene Arten von Profilen, die auf unterschiedliche Weise überzeugt werden müssen.

Einige suchen nach praktischen Informationen, andere erwarten Video-Testimonials von Ihren Mitarbeitenden, um sich sicher zu fühlen, und wieder andere möchten schnell zum Ziel, um sich mit wenigen Klicks bewerben zu können. Ihre Aufgabe: all diese Bedürfnisse zu befriedigen. Durch die Identifizierung der Zielgruppen und der Anzahl der Profile, aus denen sie sich zusammensetzen, können Sie leichter Prioritäten für die zu produzierenden Inhalte setzen! Im Zweifelsfall gibt natürlich auch ein Blick auf die am häufigsten gesuchten oder am schwersten zu besetzenden Profile Aufschluss darüber, wo Sie Ihre Prioritäten setzen sollten.

Denken Sie immer an diejenigen, die sich nicht sofort bewerben werden, z. B. weil es keine passenden Stellenangebote gibt. Schlagen Sie auf Ihren verschiedenen Seiten immer mindestens eine zusätzliche Möglichkeit für sie vor, mit Ihnen in Kontakt zu treten:

  1. sich mit einem Klick initiativ bewerben, indem sie ihren Lebenslauf auf Ihrer Karriereseite hinterlegen
  2. sich für einen Newsletter oder direkt für einen bestimmten Talent Pool anmelden
  3. sich für eine Veranstaltung anmelden, die Sie planen (physisch oder digital)

Sammeln Sie Ideen in Ihrem Team – oder fragen Sie auch Mitarbeitende außerhalb des Recruiting Teams!

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Best Practices für das Verfassen von Inhalten für eine Karriereseite

Variieren Sie die Content-Formate, um Talente zu überzeugen

Wenn wir von einem Content-Format sprechen, geht es um die Art und Weise, wie Informationen präsentiert werden. Dies kann mit Texten, Bildern, Videos, Grafiken, Audioformaten (z. B. Podcasts) usw. geschehen.

Kennen Sie das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“?

Das kann manchmal wahr sein: Um beispielsweise die Stimmung im Unternehmen zu zeigen, wird ein Foto aussagekräftiger sein als ein beschreibender Text. Für andere Zwecke ist ein Text besser geeignet. Dies ist z. B. der Fall, wenn Sie die verschiedenen Benefits auflisten wollen, die das Unternehmen anbietet. Wie so oft gilt auch hier: Die Mischung macht’s!

Scheuen Sie sich nicht, die gleiche Information in mehreren Inhaltsformaten darzustellen. Beispiel: Wenn Sie ein Video Testimonial eines Mitarbeiters verwenden, fügen Sie auch ein besonders prägnantes Zitat in schriftlicher Form hinzu. Jede Person konsumiert die Informationen auf ihre eigene Weise: Einige werden den Text lesen, andere das Video ansehen. Wenn Sie beide Formate hinzufügen, können Sie sicher sein, dass Sie möglichst viele Besucher:innen ansprechen.

Einige praktische Tipps zu visuellen Formaten:


Bilder
Videos
Verwenden Sie so wenig wie möglich Bilder aus externen Datenbanken, die nicht wirklich zeigen, wer Sie sind, und die kein Vertrauen erwecken. Besucher lassen sich nicht täuschen und identifizieren solche generischen Fotos leichter, als Sie denken. Bieten Sie kurze Videos an, die Menschen, die dort arbeiten, in den Mittelpunkt stellen. Je länger Ihr Video ist, desto weniger Leute werden es sich bis zum Ende ansehen. Platzieren Sie aus denselben Gründen auchdie wichtigsten Infos gleich zu Beginn. Und drehen Sie lieber mehrere Kurz-Clips statt eines langen Films…
Verwenden Sie möglichst leichte Dateiformate. Große Bilddateien können sich auf die Ladezeit einer Seite auswirken, was zu einer schlechten User Experience führt – und der mühsam gewonnene User ist unter Umständen weg, noch bevor das Bild überhaupt zu sehen ist. Das neue .webp-Format ersetzt geschickt Formate wie .jpg und .png, indem es Bilder in guter Qualität mit einer konkurrenzlos geringen Dateigröße anbietet. Lassen Sie sich von Ihrem Kommunikations-/Marketingteam beraten. Hosten Sie Ihre Videos nicht auf Ihrer Karriereseite, sondern stellen Sie sie lieber auf YouTube ein und binden Sie den Link dann in Ihre Karriereseite ein. Mit einem CMS ist das in wenigen Sekunden erledigt!


Gut zu wissen: Auch Texte können verschiedene Formen annehmen! Anstatt beispielsweise einen Sachverhalt zu beschreiben, können Sie ein wörtliches Zitat (anders gesagt: ein Zitat + Name, Funktion und Foto) eines Geschäftsführers, Partners oder Mitarbeiters zur Illustration einer Aussage vorschlagen. Dies ist eine Abwechslung zu den klassischen Unternehmensnachrichten und sorgt für einen visuellen Rhythmus auf der Seite.

Schlagkräftiges Schreiben für eine effektive Karriereseite

  • Kommen Sie immer auf das Wesentliche zu sprechen: Texte sollten kurz sein, ebenso wie Absätze und Sätze. Denn lange Sätze machen Sie nicht überzeugender – im Gegenteil! Planen Sie immer ein Korrekturlesen ein, bei dem Sie Ihre Sätze so weit wie möglich kürzen können, ohne ihren Sinn zu verfälschen.
  • Verwenden Sie Leseebenen, um Ihre Texte lesbar zu machen: Fetten Sie wichtige Wörter, verwenden Sie Aufzählungen, um lange Absätze zu vermeiden, verwenden Sie Info-Kästen, wenn Sie etwas zu einem bereits langen Text hinzufügen müssen, etc.
  • Schreiben Sie aussagekräftige (Seiten-, Absatz-)Titel: Jedes geschriebene Wort sollte eine Bedeutung haben und explizit ankündigen, was im nächsten Absatz steht. Dies dient dem Verständnis Ihrer Besucher und kann die Zeit, die sie mit Ihren Inhalten verbringen, erhöhen und das Risiko des Abspringens minimieren.
  • Bieten Sie regelmäßig Aktionsschaltflächen (so genannte CTAs, Call to Action) an: Damit fordern Sie die Besucher auf, das zu tun, was Sie möchten: eine andere Seite zu besuchen, ein Stellenangebot zu öffnen, sich zu bewerben etc. Es sollten nicht mehr als zwei verschiedene Aktionen auf einer Seite angeboten werden, jede Schaltfläche sollte ein aufforderndes Verb enthalten und nicht länger als ein paar Wörter sein.
  • Füllen Sie die Felder Ihres CMS aus, die der Suchmaschinenoptimierung (SEO) gewidmet sind: Hierbei handelt es sich um Informationen, die für Besucher:innen nicht sichtbar sind, sondern von Suchmaschinen (wie Google oder Bing) ausgelesen werden. Diese Felder dienen dazu, den Inhalt der Seite zu beschreiben: Titel, Kurzzusammenfassung, Keywords für mögliche Suchanfragen… Ihr CMS wird Ihnen sagen, wie Sie diese verschiedenen Felder verwenden können.

Denken Sie daran, Ihre Texte selbst noch ein zweites Mal zu lesen und von mindestens einer weiteren Person gegenlesen zu lassen, um die Rechtschreibung und die Verständlichkeit Ihrer Inhalte zu überprüfen. Sie können auch das Kommunikations-/Marketingteam Ihrer Organisation um ihre Meinung bitten.

Um einheitlich zu kommunizieren und Ihr Unternehmen stringent darzustellen, sollten Sie auf der gesamten Website dieselben Tonalität verwenden: Siezen oder Duzen, Ernsthaftigkeit oder Humor, Umgangssprache oder Business-Sprech, die Art und Weise, wie Sie von sich selbst sprechen („wir“ oder „der Name Ihres Unternehmens“) … Sie sollten eine Tonalität festlegen, die auf Ihre wichtigsten Zielgruppen zugeschnitten ist, und diese Regel immer befolgen. So gewinnen Sie Klarheit und Profil.

Denken Sie an Aktualisierungen!

Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Website zu besuchen, die schon lange nicht mehr aktualisiert wurde: veraltete Kennzahlen, Erfahrungsberichte von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen haben, abgelaufene Stellenangebote… Es gibt drei Lösungen, um diese Sorgen zu vermeiden:

  1. Minimieren Sie die Anzahl der Inhalte, die veralten können. Wenn Sie z. B. über ein Projek des Unternehmens sprechen möchten, wählen Sie eines, von dem Sie wissen, dass es mittel- bis langfristig Bestand haben wird.
  2. Schreiben Sie Inhalte, die leicht zu aktualisieren sind, und notieren Sie sich irgendwo die Seiten, auf denen Aktualisierungen erforderlich sind, damit nichts dem Zufall überlassen wird.
  3. Setzen Sie sich in Ihrem Kalender regelmäßige Erinnerungen, um bei Bedarf zu aktualisieren (pro Quartal oder pro Jahr…). So verhindern Sie, dass Sie etwas vergessen oder überstürzt erledigen!

Natürlich gibt es noch weitere mögliche Probleme auf einer Karriereseite, die die Conversion von Besucher:innen in Bewerber:innen beeinträchtigen und die über den Inhalt hinausgehen. Wir haben für Sie Tipps zusammengestellt, wie Sie diese erkennen und vermeiden können :

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