5 inspirierende Employer-Branding-Initiativen für das Recruiting

Employer Branding ist in aller Munde. Für viele Unternehmen handelt es sich jedoch immer noch um ein „schwammiges“ Thema, das sie noch nicht oder nur teilweise angehen. Dabei kann Employer Branding den Unternehmen helfen, Reichweite und Relevanz zu gewinnen und mehr Talente anzuziehen. Stellenangebote, EVP, Culture Book… Es gibt viele Möglichkeiten!

„Die Arbeitgebermarke ist das Image, das ein Unternehmen auf seinem Markt (Prospects, Kundschaft, Bewerbende, Personal) vermittelt – und zwar nicht mehr nur durch seine Produkte oder Dienstleistungen, sondern auch durch die Frauen und Männer, die das Unternehmen anzieht, einstellt, bindet und weiterentwickelt, und die dadurch zu seinen Botschafter:innen werden. “

(Auszug aus Entreprises: 7 leviers pour renforcer votre pouvoir d’attraction, zu Deutsch in etwa: „Unternehmen: 7 Hebel zur Stärkung Ihrer Attraktivität“)

In der Praxis fällt es möglicherweise schwer, sich das richtige Vorgehen zu überlegen. Dabei ist die Arbeitgebermarke (Employer Brand) ein echter Hebel, um sich von anderen abzuheben. Wir haben 5 Initiativen ausgewählt, die zeigen, wie die Arbeitgebermarke bei der Anwerbung und Bindung von Talenten hilft.

Die besten Talente mit verschiedenen Angeboten für sich gewinnen

Die Arbeitgebermarke kann den Unterschied zwischen einer als banal empfundenen Stellenanzeige und einer als attraktiv empfundenen Stellenanzeige ausmachen. Unternehmen, die sich dieser Thematik annehmen, sind offener für heterogene Kompetenzen, attraktiver für junge Absolvent:innen und damit wirtschaftlich erfolgreicher. Eine gute Arbeitgebermarke ist aber auch ein Mittel, um die besten Talente zu halten und dafür zu sorgen, dass die Erwartungen der Bewerbenden besser mit der Jobrealität übereinstimmen.

Gefällt uns: Die Authentizität des Startups Alan

Alan hat auf seiner Website eine Rubrik „Leben bei Alan“ eingerichtet. In dieser Rubrik wird klar und deutlich erklärt, was das Unternehmen macht, wie es das tut, wie das Team aussieht, wo sich die Büros befinden, wie sich das Team organisiert, welche Vorteile das Arbeiten bei Alan mit sich bringt und wie der Einstellungsprozess abläuft. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Motivierte Talente mit der Employee Value Proposition (EVP) anziehen

Die EVP setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, darunter:

  • Attraktivität des Gehalts
  • Gesundheitsversorgung
  • Sachleistungen (Kinderbetreuung…)
  • zeitliche Flexibilität
  • Anzahl der bezahlten Urlaubstage
  • Arbeitsumfeld (Arbeitsplatz…)

Die EVP verdeutlicht, warum sich ein Eintritt in Ihr Unternehmen lohnt: die Gehaltsbedingungen, die Entwicklungsmöglichkeiten, die Unternehmenskultur. Das dient sowohl dazu, Bewerbenden eine klare Vorstellung vom Unternehmen zu vermitteln, als auch dazu, der Arbeitgebermarke Gestalt zu verleihen und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Gefällt uns: Die Transparenz der Anzeigen von Shine

Vom Gehalt bis hin zu den Urlaubstagen, verschiedenen Prämien und Sonderleistungen wird alles (oder fast alles) erwähnt.

Mitarbeiterbindung mit einem Culture Book fördern

Das Culture Book ist eine grafische und visuelle Darstellung der Unternehmenskultur (Werte, Abläufe, Umgangsregeln, Überzeugungen, CSR-Richtlinien usw.). Es hilft neuen Mitarbeitenden, die Abläufe im Unternehmen schnell zu verstehen, während ältere Mitarbeitende ihr Unternehmen neu entdecken können. Das Culture Book ist ein sehr wirkungsvolles Instrument, denn es vermittelt intern klar und deutlich, warum es das Unternehmen gibt, welche Rolle es spielt, wie es funktioniert und wie jeder seinen Teil zum Ganzen beiträgt.

Gefällt uns: Die Schlichtheit der Unternehmenskultur von Steeple

Steeple wollte seine Unternehmenskultur durch ein „Culture Book“ untermauern. Auf wenigen Seiten werden die Werte, die Ziele und die Vision des Unternehmens sowie das Management und die verschiedenen Teams vorgestellt. Ein Kommunikationsmittel, mit dem man schnell ins Unternehmen eintauchen und dessen Corporate Culture erfassen kann.

Mit dem Freelancing Day die eigenen Teams weiterentwickeln

Off-Tage, an denen sich die Beschäftigten parallelen Projekten widmen können, scheinen bei immer mehr Unternehmen und Angestellten Anklang zu finden. Der Freelancing Day ermöglicht es allen Mitarbeitenden, innerhalb eines festgelegten Rahmens selbstständig zu arbeiten und vor allem an Projekten zu arbeiten, die nichts mit ihrer eigentlichen Aufgabe zu tun haben.

Gefällt uns: Der Off-Tag bei Shine

Zusätzlich zu den klassischen Zeitausgleichs- und Urlaubstagen gewährt die Onlinebank Shine ihren Teams 1 Tag pro Monat zum freiberuflichen (oder ehrenamtlichen) Arbeiten, ohne jegliche Gehaltskürzung. Alle Rahmenbedingungen wurden gut durchdacht: Insbesondere wurde die Exklusivitätsklausel aus den Arbeitsverträgen gestrichen und die Teams werden begleitet. Fast 50 % der Beschäftigten von Shine nutzen dieses Angebot.

Kontakt zum Alumni-Netzwerk des Unternehmens pflegen

Alumni-Netzwerke von Unternehmen helfen dabei, den Kontakt zu ehemaligen Kolleg:innen aufrechtzuerhalten. Man kann sich über die Entwicklung und die Projekte des Unternehmens austauschen und sich gegenseitig Ratschläge geben. Außerdem tragen Alumni-Netzwerke zu einer höheren Reaktionsgeschwindigkeit bei Stellenausschreibungen bei und kurbeln Mitarbeiterempfehlungen an, was einen Teil des Einstellungsprozesses optimiert.

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Ehemalige Mitarbeitende sind trotz ihres Ausscheidens hervorragende Botschafter:innen des Unternehmens.

Gefällt uns: Das Corporate-Alumni-Netzwerk der Adecco Gruppe

Das Alumni-Netzwerk der Adecco Gruppe richtet sich an ehemalige Mitarbeitende, die in sozialen Netzwerken präsent sind. Es bietet die Möglichkeit, den Kontakt zum Unternehmen zu halten, neue Entwicklungen zu verfolgen und Wissen zu teilen. Für die Mitglieder der Alumni-Community werden spezielle Veranstaltungen organisiert.

Employer Branding: Im Vorfeld eine Markenplattform entwickeln

Die Entwicklung einer Arbeitgebermarke erfordert noch etwas mehr als die Maßnahmen, die wir Ihnen gerade vorgestellt haben. Es braucht einen langfristig angelegten, ganzheitlichen 360°-Ansatz. Es nützt nichts, Ihrer Belegschaft unbegrenzten Urlaub zu gewähren, wenn es Ihnen nicht gelingt, beispielsweise Ihren Einstellungsprozess zu optimieren.

Außerdem müssen Sie zur Umsetzung von Employer-Branding-Maßnahmen zuvor die Grundzüge Ihrer Arbeitgebermarke herausgearbeitet haben, die sich aus der allgemeinen Markenidentität Ihres Unternehmens ergeben. Warum gibt es Ihr Unternehmen? Was ist seine Aufgabe? Was sind seine besonderen Merkmale? Warum sollte man sich für Ihr Unternehmen entscheiden?

Es ist wichtig, diese Fragen für sich zu beantworten, um sie dann auszuformulieren und an die verschiedenen Interessengruppen zu kommunizieren: Ihre Mitarbeitenden, potenzielle Bewerbende, Ihre ehemaligen Angestellten, aber auch Ihre Partner:innen und Ihre Kund:innen. Sie alle sind Botschafter:innen Ihres Unternehmens und Ihrer Marke.

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